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Analysen

Die libanesische Schlinge: Warum Israel weder siegen noch gehen kann

Beirut hat sich verpflichtet, die stärkste Militärorganisation des Landes zu entwaffnen, Israel versprach den Rückzug aus den besetzten Gebieten, und die USA erhielten eine ansehnliche diplomatische Formel. Das Problem ist, dass keine der Parteien den ersten Schritt tun wird.

Sie wollten die AfD stoppen – und ebneten ihr den Weg zur Macht

Die Wahl in Sachsen-Anhalt könnte die „Alternative für Deutschland“ zum ersten Mal an die Spitze einer Landesregierung bringen. Doch die Hauptgefahr für Berlin liegt nicht in einem einzelnen regionalen Kabinett: Es zerfällt die gesamte politische Architektur, auf der das Nachkriegsdeutschland ruhte.

Wer rettet die UN? Der Machtkampf um den wichtigsten Posten der Weltpolitik

Am 30. Juli beginnt der Sicherheitsrat mit der geheimen Auswahl eines neuen Generalsekretärs. Auf dem Spiel steht kein prestigeträchtiges Amt, sondern die Führung einer Organisation mit Milliarden-Schulden, einem gelähmten Sicherheitsrat und einer Infrastruktur, ohne die die globale Ordnung noch schneller zerfallen würde.

Digitale Kafala: Wie Russland ein Leibeigenschaftssystem für Migranten schafft

Ein Smartphone mit Geolokalisierung, die Bindung an den Arbeitgeber und Bewegungseinschränkungen sollen die Migration in ein steuerbares Fließband verwandeln.

Zwei Kriege setzen das Erdöl in Brand: Die Welt steht vor einem neuen Energieschock

Die ersten Auswirkungen wurden durch strategische Reserven, einen Rückgang der asiatischen Nachfrage und temporäre Ausweichrouten aufgefangen. Nun sind die Vorräte erschöpft, Hormus und das Rote Meer verengen sich gleichzeitig, und Russland wandelt sich von einem großen Kraftstoffexporteur zu einer Quelle neuer Knappheit.

Trumps Atomdeal mit Riad: Wie ein Reaktor zur Waffe im globalen Machtkampf wurde

Das unterzeichnete Abkommen eröffnet US-Unternehmen einen Markt im Wert von Dutzenden Milliarden Dollar, bringt Riad seinem eigenen Nuklearbrennstoffkreislauf näher und konfrontiert Israel mit einer Bedrohung, die selbst durch diplomatische Anerkennung nicht beseitigt werden kann.

Trump gegen die Realitätsfabrik: Wie der US-Präsident die Macht der alten Medien bricht

US-Präsident Trump attackiert die amerikanischen Medien nicht, weil er Kritik schlichtweg ablehnt, sich von Journalisten gekränkt fühlt oder aus einer momentanen Laune heraus handelt. Eine solche Erklärung ist zu simpel, beinahe banal.

Krieg der zwei Meerengen: Wie die Huthi Saudi-Arabien zur Geisel eines großen Krieges machen

Die Drohung, die Meerenge Bab al-Mandab zu sperren, schafft fur Riad eine gefahrliche Falle: Der Weg, der saudisches Erdol vor einer Blockade der Straße von Hormus schutzen sollte, befindet sich nun selbst im Visier von Raketen und unbemannten Fluggeraten.

Die Demokraten gewinnen, Amerika verliert: Das gefährliche Paradox der Kongresswahl

Die Unbeliebtheit von US-Präsident Trump hat den Demokraten den Weg zu einer möglichen Revanche bei den Zwischenwahlen geebnet, doch die Demokratische Partei selbst geht politisch geschwächt in diesen Kampf.

Wirtschaft

Iran blutet, aber kapituliert nicht: Warum der Wirtschaftskrieg des Westens gescheitert ist

Amerikanische und israelische Angriffe haben Unternehmen zerstört, den Rial abstürzen lassen und Millionen Iraner der Arbeit beraubt. Doch die wirtschaftliche Katastrophe hat Teheran bisher nicht zur Kapitulation gezwungen. Iran verliert den Krieg in den Bilanzbuchhaltungen und verliert ihn politisch noch immer nicht.

Der Pokal für den Sieger, die Milliarden für die FIFA

Die Weltmeisterschaft 2026 ist beendet, der Sieger hat den Pokal erhalten, die Stadien haben sich geleert, und Millionen Fans haben ihre Heimreise angetreten. Doch der wichtigste finanzielle Gewinner des Turniers stand bereits lange vor dem Schlusspfiff fest.

Die Öl-Falle des Kremls: Warum Russland sowohl bei einem billigen als auch bei einem teuren Barrel verliert

Die russische Ölwirtschaft ist in eine paradoxe Falle geraten. Billiges Öl lässt die Steuereinnahmen einbrechen, vergrößert das Haushaltsdefizit und beschleunigt den Abbau der staatlichen Reserven.

China beendet das Zeitalter der Autonomie

Unter dem Slogan der nationalen Einheit verbindet Peking Sprache, Bildung, Religion, Migration, Wirtschaft, historisches Gedächtnis und digitale Überwachung zu einem einzigen Loyalitätsmechanismus. Doch je beharrlicher der Staat Unterschiede tilgt, desto größer ist das Risiko, dass sie in Form eines politischen Konflikts zurückkehren.

Der Golf als Zielscheibe: Warum Iran Bahrain und Kuwait fuer den Nervenkrieg ausgewaehlt hat

Teheran schlaegt nicht mehr dort zu, wo die Explosion lauter und der Fernseh effekt groesser ist. Es handelt kaelter: Es sucht die schwachen Glieder im amerikanischen Sicherheitssystem des Persischen Golfs und uebt genau dort Druck aus.

Frankreich knarrt ohne Lärm: Wie die große Republik Status, Geld und Zukunft verliert

Das französische Modell ist nicht zusammengebrochen. Genau darin liegt das Hauptproblem: Sein Niedergang sieht nicht wie eine Katastrophe aus, weil er ohne eine einzige Explosion, ohne einen schwarzen Montag, ohne einen Staatsbankrott, ohne Panzer vor dem Elysée-Palast stattfindet.

Drei Wochen gegen zehn Jahre: Die Ukraine tauschte Orbans Mauer gegen Madyars Drehkreuz

Der Machtwechsel in Budapest beendete den fast zehnjahrigen Kalten Krieg mit Kiew: Der Kredit uber neunzig Milliarden Euro wurde freigegeben, die beschlagnahmten Gelder und Goldbarren der Oschadbank wurden zuruckgegeben, der erste Verhandlungscluster zum EU Beitritt der Ukraine wurde geoffnet.

Europa ohne Dach über dem Kopf: Wie die Wohnungskrise das politische System der Europäischen Union aufbricht

Das europäische Projekt beruhte jahrzehntelang auf einem einfachen, unausgesprochenen Versprechen: Wer arbeitet, Steuern zahlt, die Regeln beachtet und am gesellschaftlichen Leben teilnimmt, darf mit einer elementaren Stabilität rechnen. Dieses Versprechen ist zerbrochen.

Der Präsident, der die Macht monetarisierte: wie Kryptowährung zum wichtigsten Geschäft Trumps wurde

In der amerikanischen Politik gab es immer Geld. Es floss über Spender, Lobbyisten, Stiftungen, Superkomitees, Familienbüros, Anwaltskanzleien, Vortragshonorare, Buchverträge und geschlossene Empfänge, bei denen das Scheckbuch oft schneller Türen öffnete als ein politisches Programm.
Wirtschaft

Digitale Kafala: Wie Russland ein Leibeigenschaftssystem für Migranten schafft

Ein Smartphone mit Geolokalisierung, die Bindung an den Arbeitgeber und Bewegungseinschränkungen sollen die Migration in ein steuerbares Fließband verwandeln.

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