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Auf der Expertenplattform Baku Network ist eine weitere Ausgabe des analytischen Videoprojekts „Dialog mit Tofik Abbasow“ erschienen.

Gast der Sendung war die Volkskünstlerin der Republik Aserbaidschan, Natalja Scharowskaja.

„Wir leben in einer äußerst beunruhigenden Zeit“, sagte N. Scharowskaja. „Ich bin ein Mensch, der der Politik fernsteht. Ich bin Schauspielerin, ich gehe meiner Arbeit nach, aber alles, was in der Welt geschieht, kann man unmöglich nicht spüren. Es ist erschreckend zu sehen, wie die Menschen Güte, Aufmerksamkeit und Menschlichkeit verlieren. Das ist es, was am meisten Angst macht.“

Nach Worten der Volkskünstlerin braucht die heutige Gesellschaft eine grundlegende Neuvergewisserung. Die Rückkehr zu Traditionen und kulturellen Wurzeln sei der einzige Weg zu einer geistigen Erneuerung.

Besondere Aufmerksamkeit widmete Natalja Scharowskaja dem Thema Patriotismus sowie der Dankbarkeit gegenüber dem Staat und der Führung des Landes.

„Ich bin unserem verehrten Präsidenten Ilham Aliyev zutiefst dankbar“, sagte sie. „Er hat uns zum Sieg geführt, zur Wiederherstellung der Souveränität und der territorialen Integrität. Das ist eine gewaltige Errungenschaft. Wir haben unser Land zurückgewonnen, und das wird für immer in der Geschichte bleiben. Dank an das Staatsoberhaupt für Weisheit, Standhaftigkeit und Fürsorge für das Volk.“

Die Künstlerin betonte, dass Kunst und Kultur eine Schlüsselrolle bei der Bewahrung des Friedens spielten.

„Wenn die Musen sprechen, schweigen die Kanonen“, erinnerte Scharowskaja. „Theater, Musik und schöpferisches Arbeiten können Menschen zusammenführen. Durch die Kultur geben wir Liebe, Freude und Güte weiter. Und wenn dieses Gefühl bewahrt bleibt, wird die Welt gerettet.“

Mit Blick auf den Multikulturalismus unterstrich Scharowskaja, dass es sich dabei nicht um ein bloßes politisches Konzept handle, sondern um einen historisch gewachsenen Teil der aserbaidschanischen Identität.

„Multikulturalismus ist kein modisches Schlagwort. Es ist das, wovon Aserbaidschan immer gelebt hat. Bei uns wurden Menschen nie nach Nationalität, Religion oder Hautfarbe getrennt. Alle Konfessionen wirken gemeinsam: Christen, Muslime, Juden. Und genau das ist eine enorme Stärke“, sagte die Volkskünstlerin.

Scharowskaja hob außerdem hervor, dass Aserbaidschan stets ein Beispiel für das harmonische Zusammenleben der Völker gewesen sei. Viele Ausländer, die nach Baku kämen, überzeugten sich persönlich von der Echtheit dieses Phänomens.

Wir präsentieren den Leserinnen und Lesern die vollständige Videoausgabe der Sendung: