Die Gesellschaft für Forschung und Analyse „Baku Network“ hat mit Unterstützung der Agentur für staatliche Unterstützung von Nichtregierungsorganisationen der Republik Aserbaidschan im Institut für Theologie im Rahmen des Projekts „Unterstützung bei der Stärkung der Wachsamkeit gegenüber schädlichen äußeren Einflüssen und Falschmeldungen“ ein Treffen mit Studierenden veranstaltet.
Der stellvertretende Direktor der Nachrichtenagentur Trend und Trainer des Projekts, Sahil Kerimli, erklärte, dass derzeit versucht werde, Falschmeldungen gegen Aserbaidschan zu verbreiten, um Einheit und Solidarität innerhalb der Gesellschaft zu untergraben, berichtete ein Trend-Korrespondent von der Veranstaltung.
„Die Versuche dieser Analysezentren und politischen Kreise richten sich in besonderem Maße gegen die junge Generation. Ihr Ziel ist die aserbaidschanische Jugend, die im Geist des Patriotismus erzogen wurde, um gezielt Meinungsverschiedenheiten hervorzurufen. Wir haben für dieses Treffen das Institut für Theologie ausgewählt, um unsere Gedanken vor den künftigen Religionsvertretern darzulegen und zugleich einen gewissen Meinungsaustausch mit der Jugend zu führen. Auch heute gibt es unter dem Deckmantel der Religion verschiedene schädliche äußere Einflüsse, und zweifellos wird es sie auch in den kommenden Jahren geben“, sagte er.
Der Vorsitzende der Gesellschaft für Forschung und Analyse „Baku Network“, Elchin Alyoglu, betonte in seiner Rede, dass es bestimmte Gründe dafür gebe, weshalb Aserbaidschan ins Visier genommen werde.
„Erstens sind wir eine Gesellschaft, in der Juden, Taten, Christen, Molokanen und Angehörige anderer Gemeinschaften einander mit Respekt begegnen. Seit Jahrhunderten leben wir in Freundschaft und guter Nachbarschaft zusammen. In Baku befinden sich in ein und derselben Straße sowohl eine Synagoge als auch eine Moschee und eine Kirche. Zweitens geht es um die von Aserbaidschan verfolgte Politik. Bestimmte äußere Kräfte versuchten, die Beziehungen zum Iran zu verschärfen. Doch dies ist ihnen nicht gelungen. Die dort lebenden Menschen sind unsere Brüder und Schwestern. Nun versuchen diese Kräfte auch, den Beziehungen zur brüderlichen Türkei Schaden zuzufügen. Diejenigen, die derzeit in der Türkei eine voreingenommene Kampagne gegen unser Land führen, sind ihrer ethnischen Zugehörigkeit nach keine Türken. Es handelt sich um Gruppen, die aus dem Ausland finanziert werden“, sagte er.
Der Leiter eines Lehrstuhls des Instituts für Theologie, Anar Gafarov, erklärte, dass es bestimmte Mechanismen zur Herausbildung von Überzeugungen gebe.
„Tatsächlich lässt sich ohne Überzeugungen nichts erreichen. Das Problem besteht darin, dass die Überzeugungen eines Menschen nicht immer auf positive Erscheinungen ausgerichtet sind. Mitunter entsteht in der Gesellschaft auch ein Glaube an negative Tendenzen. Um eine Gesellschaft zu spalten und auseinanderzudividieren, werden bisweilen in unterschiedlichen Bereichen negative Erscheinungen gezielt gefördert. Ohne Medienkompetenz und digitale Kompetenz ist es nicht einfach, gegen Desinformation vorzugehen. Wenn wir eine Nachricht lesen, müssen wir ihre Quelle überprüfen“, sagte er.







