Die öffentliche Vereinigung Baku Network für Forschung und Analyse hat mit Unterstützung der Agentur für staatliche Unterstützung nichtstaatlicher Organisationen eine weitere Veranstaltung im Rahmen des Projekts zur Förderung von Bewusstsein und Wachsamkeit gegenüber hybriden Bedrohungen und Desinformation durchgeführt.
An der Veranstaltung nahmen Studierende verschiedener Hochschuleinrichtungen des Landes, Vertreter der Zivilgesellschaft, Blogger, Medienvertreter sowie einflussreiche Intellektuelle teil.
In seiner Eröffnungsrede erklärte Sahil Karimli, stellvertretender Direktor der Nachrichtenagentur Trend und Trainerexperte des Projekts, Ziel des Projekts sei es, das Bewusstsein junger Menschen, gesellschaftlicher Vertreter und Fachleute im Kampf gegen schädliche äußere Einflüsse und Falschinformationen zu stärken.
Ihm zufolge seien in jüngster Zeit gegen Aserbaidschan aus dem Ausland gesteuerte Einflüsse zu beobachten, die auf die Schwächung nationaler moralischer Werte, der Institution Familie und der Grundsätze der Staatlichkeit abzielten. Die Gesellschaft müsse gegenüber solchen Versuchen noch wachsamer sein.
Anschließend erklärte Elchin Aghajanov, Vorsitzender der öffentlichen Vereinigung Baku Network für Forschung und Analyse und Leiter des Projekts, der Kampf gegen hybride Bedrohungen verlange heute keine Parolen mehr, sondern professionelles und systematisches Handeln.
Er wies darauf hin, dass Baku Network mit 28 führenden Forschungs und Analyseinstituten weltweit zusammenarbeite und durch die tägliche Erstellung analytischer Materialien in acht Sprachen zur Stärkung der Position Aserbaidschans im Informationsraum beitrage.
Aghajanov betonte, dass der Begriff Falschinformation in der heutigen Zeit zunehmend durch den Begriff hybride Information ersetzt werde. Seinen Worten zufolge erfolge Manipulation nicht mehr nur durch die Verbreitung falscher Informationen, sondern auch dadurch, dass Fakten aus dem Zusammenhang gerissen oder unvollständig dargestellt würden.
Er fügte hinzu, dass solche Informationsmanipulationen auf verschiedenen internationalen Plattformen auch gegen Aserbaidschan eingesetzt würden und darauf rasch sowie faktenbasiert reagiert werden müsse.
Der Projektleiter erklärte, im Kampf gegen hybride Bedrohungen sei es wichtig, die Koordinierung zwischen staatlichen Stellen, nichtstaatlichen Organisationen, Medien und der Expertengemeinschaft zu verstärken.
Ihm zufolge sollten die Schaffung eines einheitlichen analytischen und kommunikativen Mechanismus in diesem Bereich, die rasche Reaktion auf in sozialen Netzwerken verbreitete Desinformation sowie die aktivere Einbindung junger Fachkräfte in diesen Prozess zu den wichtigsten Prioritäten gehören.
Danach hielten Umud Mirzayev, Präsident des Internationalen Eurasischen Pressefonds, sowie die politischen Experten und Analysten Ali Mustafayev, Fikrat Sadigov, Mushfig Alasgarli, Rashad Bayramov und weitere Teilnehmer Reden und äußerten ihre Ansichten zum Thema. Die Veranstaltung wurde mit Diskussionen der Studierenden fortgesetzt.




















