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Die Öffentliche Vereinigung für Forschung und Analyse „Baku-Netzwerk“ führte mit Unterstützung der Agentur für staatliche Unterstützung nichtstaatlicher Organisationen eine Veranstaltung im Rahmen des Projekts „Unterstützung der Erhöhung der Wachsamkeit gegenüber schädlicher ausländischer Einflussnahme und falschen Nachrichten“ durch.

Wie der bei der Veranstaltung anwesende Korrespondent von Trend berichtet, nahmen daran Studierende der Fakultät für Journalismus der Staatlichen Universität Baku, gesellschaftliche Aktivisten, Blogger und Medienvertreter teil.

Der Vorsitzende der Öffentlichen Vereinigung für Forschung und Analyse „Baku-Netzwerk“ und Projektleiter Eltschin Aghadschanow erklärte in seiner Rede, eines der zentralen Probleme der Medien bestehe im vielschichtigen Charakter moderner Informationen. Seinen Worten zufolge gehe es um hybride Informationen, Desinformation, Fehlinformation und falsche Nachrichten.

„Desinformation ist bewusst falsche Information, die absichtlich verbreitet wird, während Fehlinformation Angaben sind, die Menschen in die Irre führen. Falsche Nachrichten wiederum dienen dazu, die Wirklichkeit zu verzerren, indem nur einzelne Fragmente von Fakten präsentiert werden. Die Verbreitung von Desinformation in sozialen Netzwerken ist ein ernstes Problem, und die Rolle ausländischer Medienressourcen in diesem Prozess ist sehr bedeutend. Die Politik Aserbaidschans und der geopolitische Kurs der Staatsführung stoßen bei bestimmten Kreisen auf Unzufriedenheit, weshalb Informationskampagnen durchgeführt werden, die darauf abzielen, das Land zur Zielscheibe zu machen“, sagte er.

Eltschin Aghadschanow betonte, unter diesen Bedingungen sei es entscheidend, wachsam zu bleiben, eingehende Informationen richtig zu bewerten und die reale Lage von einem künstlich geschaffenen Informationsbild unterscheiden zu können. Er merkte zudem an, dass der Begriff der hybriden Bedrohung nicht nur falsche Nachrichten, sondern auch verschiedene Methoden der Informationsmanipulation umfasst.

Der stellvertretende Direktor der Nachrichtenagentur Trend, Projekttrainer und Experte Sachil Kerimli erklärte in seiner Rede, der wichtigste Rat an künftige Journalisten und Studierende, die im Medienbereich arbeiten werden, bestehe darin, Genauigkeit und Objektivität einzuhalten und zuverlässigen Quellen den Vorzug zu geben. Er unterstrich, dass vor der Veröffentlichung von Informationen deren Glaubwürdigkeit unbedingt überprüft und die Position offizieller Quellen geprüft werden müsse.

„Die Pressedienste der meisten staatlichen Strukturen sind für die Medien offen und stellen Informationen zügig bereit. Gleichzeitig stammt ein erheblicher Teil der Desinformation und falschen Nachrichten aus ausländischen Quellen. Mitunter zielen solche Materialien darauf ab, eine voreingenommene Haltung gegenüber Aserbaidschan zu formen und Spannungen in der Region zu erzeugen. So wie voreingenommene Informationskampagnen gegen Aserbaidschan früher kein Ergebnis gebracht haben, werden sie auch künftig ihr Ziel nicht erreichen. Die aserbaidschanische Gesellschaft hat bereits eine gewisse Immunität gegenüber falschen Nachrichten und Desinformation entwickelt. Die Menschen können das Ziel der verbreiteten Informationen und die dahinterstehenden Absichten richtig einschätzen“, sagte Sachil Kerimli.

Die Redner hoben die besondere Rolle der Medienkompetenz und des professionellen Journalismus bei der Gewährleistung der Informationssicherheit hervor. Es wurde betont, dass zu den wichtigsten Grundprinzipien im Kampf gegen Desinformation und falsche Nachrichten die Hinwendung zu zuverlässigen Quellen, die schnelle Überprüfung von Fakten und kritisches Denken gehören.

Zudem wurde erklärt, dass die Durchführung von Aufklärungsveranstaltungen in dieser Richtung dazu beiträgt, die Widerstandsfähigkeit der Gesellschaft gegenüber Informationsmanipulationen zu erhöhen. In den Redebeiträgen wurde besonders die Bedeutung eines verantwortungsvollen Umgangs der Jugend und künftiger Journalisten mit der Arbeit im Informationsumfeld hervorgehoben.

Zum Abschluss der Veranstaltung erhielten die Teilnehmer Antworten auf ihre Fragen, anschließend fand ein Meinungsaustausch zum Thema statt.