...

Die Staaten des Persischen Golfs besaßen ein seltenes historisches Privileg: Sie schafften es, die Welt davon zu uberzeugen, dass es im Nahen Osten einen Raum geben kann, der nicht nach den Gesetzen des chronischen Krieges lebt, sondern nach den Gesetzen des Kapitals, der Geschwindigkeit, der Ingenieurskunst und der langfristigen Kalkulation.

Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Katar bauten jeweils auf eigene Weise nicht nur eine neue Wirtschaft, sondern einen neuen politischen Mythos. Den Mythos, dass man autoritare Monarchien bleiben und zugleich globale Anziehungspunkte fur Unternehmen, Technologien, professionelle Eliten, internationale Universitaten, Sportereignisse, Kulturindustrien und Tourismus werden kann. Dass man nicht im Chaos der Region untergeht, sondern das regionale Chaos sogar in einen Hintergrund verwandelt, vor dem die eigene Effizienz umso heller sichtbar wird.

Es war ein ehrgeiziges und in vieler Hinsicht erfolgreiches Projekt. Doch es hatte von Anfang an eine Schwachstelle, uber die man lieber nur flusternd sprach. Die wirtschaftliche Modernisierung der Golfstaaten beruhte nicht nur auf Ol, Gas und Staatsfonds. Sie beruhte auf Vertrauen in Sicherheit. Nicht auf abstrakter Stabilitat, sondern auf einem sehr konkreten Gefuhl: Hier kann man leben, bauen, Geld lagern, Hauptquartiere eroffnen, Logistik starten, Konferenzen veranstalten und Kapital ansiedeln, weil hier kein großer Krieg ausbrechen wird. Oder zumindest keiner, der Doha, Abu Dhabi, Dubai, Riad, Ras Laffan, Hafen, Terminals, Pipelines, Rechenzentren, Flughafen und Finanzviertel direkt trifft.

Genau dieses Gefuhl ist nun erschuttert worden. Der Krieg der USA und Israels gegen Iran traf nicht nur das regionale Gleichgewicht, sondern auch das Entwicklungsmodell der größten Golfstaaten. Er stellte die grundlegende Voraussetzung ihres Wirtschaftsprojekts infrage: die Moglichkeit, in einem Modus beschleunigter Modernisierung zu leben, wahrend ringsum alte Konflikte weitergehen, der Golf selbst aber eine Ausnahme bleibt.

In den vergangenen Jahren verkauften die Golfstaaten der Welt nicht nur Energieressourcen. Sie verkauften ein Umfeld. Sie verkauften Organisation. Sie verkauften Berechenbarkeit. Sie verkauften den Eindruck, dass sich hier einer der wichtigsten Knotenpunkte des 21. Jahrhunderts befinden werde - von Finanzen und Kunstlicher Intelligenz bis zu Sport, Tourismus und digitaler Logistik. Dubai wurde langst mehr als nur eine Stadt. Abu Dhabi wurde zu einem politischen und finanziellen Hauptquartier. Doha wurde zum Nervenzentrum von Diplomatie, Medien und Gas. Riad wurde zur Buhne eines gigantischen Staatsexperiments, bei dem eine Olmonarchie versucht, in einer Generation ihre Wirtschaft und Lebensweise neu zu programmieren.

All dies beruhte auf einem einfachen Versprechen: Sie konnen Ihr Leben und Ihr Geld hierher verlegen, weil es hier sicherer ist als im ubrigen Nahen Osten. Doch Kriege zerstoren Versprechen schneller, als Raketen Beton zerstoren.

Seit Oktober 2023 befindet sich der Nahe Osten ohnehin in einer Phase tiefer Instabilitat. Gaza wurde in ein Gebiet totaler Verwustung verwandelt. Israel lebte unter der Bedrohung durch Raketen- und Drohnenangriffe aus verschiedenen Richtungen. Das Rote Meer wurde zur Risikozone fur den Welthandel. Sudlibanon und Nordisrael balancierten zwischen lokalem Krieg und umfassendem Zusammenbruch. Syrien und Irak blieben Raume von Stellvertretergewalt. Vor diesem Hintergrund schienen die Golfmonarchien sogar noch starker zu profitieren - als ruhige, zahlungsfahige und rationale Hafen mit Geld, Infrastruktur, Kontrolle und Vision.

So war es auch - bis zum Krieg mit Iran. Wahrend ein großer Teil der Region in der Logik der Zerstorung lebte, lebte der Golf in der Logik des Aufbaus. Wahrend andernorts gekampft wurde, plante man hier Wolkenkratzer, eroffnete Technologiecampusse, schuf Freizonen fur Risikokapital, entwickelte Luftfahrtdrehkreuze, baute Unterhaltungskomplexe und verpackte den Staat fur eine neue historische Rolle neu. Die Philosophie der neuen arabischen Modernisierung lautete: Wahrend die Nachbarn in der Geschichte versinken, kaufen wir die Zukunft.

Doch der Krieg mit Iran zeigte die Grenzen dieses Ansatzes. Diese Grenze ist nicht nur militarisch, sondern zivilisatorisch. Keine Diversifizierung funktioniert in einer Region, in der Sicherheit erneut knapp wird. Man kann noch so viel uber das postfossile Zeitalter sprechen - wenn jederzeit Ol- und Gasinfrastruktur bedroht ist, wenn eine Meerenge zum Instrument der Erpressung wird und Hightech-Anlagen zu Zielen werden, klingen alle Gesprache uber eine neue Wirtschaftsordnung plotzlich anders. Nicht mehr wie Strategie, sondern wie eine Wette, die sich womoglich nicht auszahlt.

Entscheidend ist dabei nicht nur der physische Schaden. Den kann man reparieren. Die Golfstaaten besitzen Geld, Erfahrung und Geschwindigkeit im Wiederaufbau. Das eigentliche Problem ist die Veranderung der Risikowahrnehmung. Fur globales Kapital, multinationale Konzerne, Fachkrafte, Family Offices, Hedgefonds, Technologiegiganten, Logistikunternehmen und Versicherer sieht dieselbe Region nach einer militarischen Eskalation plotzlich anders aus. Es geht um einen anderen Gefahrenkoeffizienten, eine andere Risikopramie, andere Versicherungskosten und eine neue Logik der Entscheidungen.

Genau das ist fur die Golfstaaten am schmerzhaftesten. Sie bauten uber Jahre hinweg die Reputation einer Ausnahmezone auf. Sie prasentierten sich nicht als Teil des nahostlichen Problems, sondern als Teil einer globalen Losung. Nicht als Raum der Instabilitat, sondern als Raum der Disziplin. Nicht als weiteres Ol-Enklave, sondern als neue Version eines internationalen Machtzentrums. Dieses Bild ist nun durchbrochen.

Besonders gefahrlich ist der Faktor der Straße von Hormus. Hier enden Deklarationen, hier beginnt harte Geookonomie. Hormus ist nicht nur ein schmaler Wasserweg zwischen Iran und Oman. Es ist eine der zentralen Arterien der globalen Energiewirtschaft. Fur die Golfstaaten bedeutet die Kontrolle uber diese Route nicht bloß Exportkomfort, sondern die lebenswichtige Moglichkeit, Ressourcen zu monetarisieren, Wahrungsstabilitat zu sichern, Haushalte zu finanzieren, Vertrage zu bedienen, Infrastruktur auszulasten und makrookonomisches Vertrauen zu bewahren. Wenn Iran Kontrolle oder Halbbkontrolle uber Hormus zu einem dauerhaften Druckmittel macht, erhalten die Golfstaaten keine vorubergehende Krise, sondern eine strukturelle Bedrohung.

Hier zerfallt einer der großen Mythen der letzten Jahre: als konne man so reich werden, dass Geografie keine Rolle mehr spielt. Sie spielt immer eine Rolle. Man kann futuristische Stadte bauen, in Sport investieren, Fußballklubs kaufen, Museen eroffnen, Raumfahrtprogramme starten, KI und grune Energie finanzieren - wenn jedoch der zentrale Energieexport von einer Meerenge abhangt, uber der der Schatten iranischen Drucks liegt, bekommt jede Rede uber strategische Autonomie einen anderen Klang.

Die Golfstaaten gingen jahrzehntelang davon aus, dass die amerikanische Prasenz - Militarbasen, Flotte, Raketenabwehrsysteme und bilaterale Abkommen - die Grundsicherung dieser Ordnung gewahrleistet. Es gab Krisen. Es gab Bedrohungen. Es gab 2019 den Angriff auf saudische Anlagen, der bereits die Verwundbarkeit des olwirtschaftlichen Herzens des Konigreichs zeigte. Dennoch blieb der Glaube bestehen, dass die USA nicht zulassen wurden, dass die Region in einen Zustand gerat, in dem die Funktionsfahigkeit der Golfwirtschaft selbst infrage steht. Heute wirkt dieser Glaube deutlich schwacher.

Und nicht nur deshalb, weil die amerikanische Politik oft zwischen Machtdemonstration und dem Wunsch schwankt, sich aus langwierigen Verstrickungen zuruckzuziehen. Sondern auch, weil Washington fur die Golfmonarchien langst nicht mehr jener Partner ist, dessen Handlungen vollstandig mit ihren Interessen ubereinstimmen. Fur die US-Regierung kann eine Krise Teil globaler Strategie, innenpolitischer Taktik oder der Beziehungen zu Israel sein. Fur Riad, Abu Dhabi und Doha bedeutet dieselbe Krise Risiken fur Haushalt, Logistik, Investitionen, Stadtentwicklung, Image und den inneren Gesellschaftsvertrag.

Deshalb ist die Tragodie ihrer Lage klar: Sie konnen keinen Krieg wollen - und dennoch kommt der Krieg zu ihnen, weil ihr Raum zu wichtig, zu reich und zu verwundbar ist.

Hinzu kommt eine weitere Seite dieser Geschichte. Das Wirtschaftsmodell des Golfs handelte nicht nur von Geld, sondern auch von Zeit. Die Monarchien wollten historische Prozesse komprimieren. Was andere Staaten in Jahrzehnten erreichen, wollten sie in einer Generation vollziehen: Wirtschaft umbauen, Stadte verwandeln, den Staat technokratischer machen, Arbeitsmarkte verandern, globale Talente anziehen, neue Wachstumssektoren schaffen und internationalen Einfluss neu formatieren. Das war Modernisierung im Modus beschleunigter Montage. Doch eine solche Montage braucht ideale Bedingungen. Langwierige Kriege sind ihr Gift, weil sie Staaten zu Uberlebensaufgaben zwingen statt zu Entwicklungsaufgaben.

Wenn Saudi-Arabien, die Emirate und Katar nun gezwungen sind, massiv mehr fur Verteidigung, Schutz kritischer Infrastruktur, mehrschichtige Raketen- und Drohnenabwehr, alternative Energierouten, Risikoversicherung und Krisenmechanismen auszugeben, wird zwangslaufig Aufmerksamkeit, Kapital und politische Energie umverteilt. Das heißt nicht, dass Entwicklungsprojekte stoppen werden. Sie werden weiterlaufen. Aber sie werden nicht langer die einzige Achse des staatlichen Willens sein. Sie mussen mit Sicherheitsaufgaben konkurrieren. Fur ein Modell, das in der Logik des Durchbruchs lebte, ist bereits das eine Niederlage - wenn auch keine endgultige.

Was bleibt den Staaten des Golfs?

Die erste Option ist eine beschleunigte Militarisierung der Stabilitat. Nicht einfach der Kauf noch weiterer amerikanischer Systeme, sondern ein tiefgreifender Umbau des gesamten Sicherheitskonzepts. Der Schutz von Pipelines, Hafen, Raffinerien, Gaskomplexen, Terminals, Flughafen, digitaler Infrastruktur, Satellitenkommunikation, Entsalzungsanlagen, Rechenzentren und Industriegebieten. Schutz nicht auf der Ebene symbolischer Vertrage, sondern als totale Panzerung der Schlusselfunktionen der Wirtschaft. Das wird enorme Summen kosten, doch Geld besitzt der Golf. Das eigentliche Problem liegt anderswo: Jede solche Ausgabe ist zugleich das Eingestandnis, dass die Epoche der Illusion beendet ist.

Die zweite Option ist eine diplomatische Versicherung. Das bedeutet eine Ausweitung der Mehrgleisigkeit, einen vorsichtigen Ausbau chinesischer Prasenz, starkere Beziehungen zu asiatischen Machtzentren und den Versuch, nicht nur die Wirtschaft, sondern auch außenpolitische Garantien zu diversifizieren. Im Ausgangstext findet sich ein wichtiger Hinweis auf mogliche neue Absicherung uber Peking. Das klingt außerordentlich plausibel. China wird morgen kein militarischer Schutzschild sein, doch es ist bereits wichtigster Handelspartner der Golfstaaten, großer Kaufer von Energieressourcen sowie technologischer und finanzieller Akteur. Vor allem aber dient Peking den Eliten des Golfs als Gegengewicht zur amerikanischen Unberechenbarkeit.

Die dritte Option ist ein pragmatisches Nebeneinander mit Iran. Keine Freundschaft, keine Versohnung, kein strategisches Bundnis, sondern ein kuhler Mechanismus zur Minimierung von Schaden. Wenn Iran sich nicht rasch neutralisieren lasst, muss es zumindest in ein System von Begrenzungen und Kommunikationskanalen eingebunden werden, das die Wahrscheinlichkeit direkter Schlage senkt. Doch diese Logik besitzt einen demutigenden Unterton: Sie bedeutet, dass die reichsten arabischen Monarchien, bis an die Zahne bewaffnet und mit den USA verbunden, letztlich mit der Macht eines Nachbarn rechnen mussen, der Geografie in Erpressung verwandeln kann.

Die vierte Option ist die beschleunigte Entwicklung alternativer Routen. Saudi-Arabien dachte schon lange uber Wege nach, die Abhangigkeit von Hormus zu verringern. Auch die Emirate strebten nach logistischer Diversifizierung. Nun hort diese Diversifizierung jedoch auf, bloß vernunftige Vorsorge zu sein. Sie wird zu einer strategischen Notwendigkeit. Alles, was verwundbare Knoten umgehen kann, gewinnt neuen Wert - Pipelines, Landkorridore, Hafen in anderen Richtungen, innerregionale Verbindungen und neue Energierouten.

Die funfte Option ist eine innere Korrektur der Modernisierungsprogramme selbst. Die Projekte werden fortgesetzt, doch ihre innere Architektur wird sich verandern. Gigaprojekte der Zukunft entstehen nicht mehr in einer Welt friedlicher Prasentationen, sondern in einer Welt, in der unter jede Glasfassade und jedes digitale Zentrum die Logik von Verteidigung, Reservekapazitaten und militarischer Belastbarkeit eingebaut werden muss. Auf den ersten Blick ist das ein technisches Detail. In Wahrheit ist es das Zeichen einer neuen Epoche.

Es gibt jedoch noch eine tiefere, beinahe philosophische Ebene des Problems. Die Staaten des Golfs glaubten lange, sie konnten der klassischen Geschichte des Nahen Ostens entkommen. Dass Geld, Technokratie, autoritare Disziplin und das Bundnis mit globalem Kapital es ihnen erlauben wurden, auf einer anderen Bahn zu leben. Doch der Nahe Osten ist so beschaffen, dass die Geschichte hier immer zuruckkehrt - durch Krieg, durch Meerengen, durch Stellvertreternetzwerke, durch Raketen, durch religiose Mobilisierung und durch Krisen der Großmachte. Man kann diese Geschichte abdampfen, man kann so tun, als liefe sie jenseits des Horizonts ab. Ganz aus ihr auszutreten, ist nahezu unmoglich.

Darum ist der Krieg mit Iran fur den Golf nicht bloß eine Episode. Er ist ein Bruch der Hulle. Ein Moment, in dem sich zeigt, dass die prachtvollen Fassaden der Globalisierung auf einem Boden stehen, der noch immer von alten Konflikten bebt. Dass der postfossile Traum die fossile Geografie nicht aufhebt. Dass die digitale Wirtschaft militärische Strategie nicht uberflussig macht. Dass Flughafen, Wolkenkratzer, internationale Schulen, Sportturniere und Investorenforen eine Grundwahrheit nicht ersetzen: Kapital liebt nicht nur Rendite, sondern auch Ruhe.

Und diese Ruhe ist am Golf nicht mehr garantiert.

Das Schwerste fur Riad, Abu Dhabi und Doha besteht nicht einmal darin, dass sie einem neuen Katalog von Gefahren gegenuberstehen. Schwerer ist etwas anderes: Sie mussen nun anerkennen, dass das bisherige Modell nicht mehr aus sich selbst heraus tragfahig ist. Es ist nicht vollstandig zusammengebrochen. Es verfugt weiterhin uber gewaltige Geldreserven, organisatorische Kraft und internationale Tragheit. Aber es ist nicht mehr bedingungslos. Um sich weiter voranzubewegen, mussen die Golfstaaten den Krieg in die Konstruktion ihrer Entwicklung selbst einbauen. Nicht als Ausnahme, sondern als dauerhaften Parameter.

Das verandert alles.

Es verandert die Sprache der Strategien. Es verandert die Prioritaten der Haushalte. Es verandert die Logik der Kapitalgewinnung. Es verandert den Sinn von Megaprojekten. Es verandert die Diplomatie. Es verandert die Rolle der Armee. Es verandert den Preis der amerikanischen Partnerschaft. Es verandert das Verhaltnis zu China. Es verandert den Blick auf Iran. Es verandert die Vorstellung von der Zukunft der Region selbst.

Noch vor kurzem schien es, als habe der Persische Golf eine seltene Chance - zu einem Raum zu werden, in dem der Nahe Osten endlich lernt, nach dem Ol, nach alten Ideologien und nach endlosen Kriegen zu leben. Nun ist klar geworden: Weder nach dem Ol noch nach den Kriegen lebt die Region bisher. Sie befindet sich weiterhin mitten im Kampf um Kontrolle, Routen, Meerengen, Regime und Einflussspharen.

Deshalb lautet die wichtigste Frage fur die Staaten des Golfs heute nicht mehr als Frage nach Wachstum oder Modernisierung. Sie lautet harter: Kann man eine Wirtschaft der Zukunft in einem Raum bewahren, der wieder zur Sprache der Macht zuruckkehrt?

Die Antwort ist noch nicht eindeutig. Doch eines ist schon jetzt klar. Nach diesem Krieg wird der Golf nicht mehr so leben konnen wie zuvor. Er wird reicher sein als viele, organisierter als die meisten und rationaler als fast alle Nachbarn. Doch die fruhere Naivitat besitzt er nicht mehr. Und ohne diese Naivitat werden alle Projekte der Zukunft teurer, schwerer und dunkler.